Die Rundreise

13.10.
Morgens, und diesmal sogar pünktlich holten mich Col, Ronald de Alwis und Terry und Kamal ab für die 2 tägige Rundreise. Es ging frühmorgens in die Berge, nach Kandy ein Bergdorf oder Stadt war unser Ziel. Eine sechsstündige Fahrt lag vor uns. Ich genoss die Aussicht und war froh, mal aus der Stadt und den Staus rauszukommen. Sri Lanka ist wunderbar. Es hat alles,Strände, Wald, Dschungel und Flüsse und Seen.

Die Fahrt auf das Dach von Sri Lanka war sensationell. Die Vegetation ist einfach umwerfend. Stundenlang sahen wir auf dem Weg nach oben Tea Felder. Soweit das Auge reicht. Leider verpassten wir zeitlich die Pflückerinnen. Diese ernten frühmorgens und wir verpassten das. ( Die Pflücken 6 Stunden, tragen 30 kg Blätter vom Berg runter und kriegen einen Tageslohn von umgerechnet ca. 3 Franken !!!)

Wir haben dann auch eine Tea-Fabrik besucht und uns alles erklären lassen, wir hatten eine Führung durch das Gebäude und sahen die verschiedenen Schritte bis aus dem Blatt Tea entsteht. Sehr eindrücklich. Natürlich habe ich mich mit Tea eingedeckt...

Nach fast 8 Stunden Fahrt waren wir in Kandy. Der Fahrer, Ronald todmüde. Er ist ja auch schon 73ig. Ich bezog mein Zimmer im Grand Hotel ! und "musste" zum Lunch. Schliesslich hatte der SRMC alles gebucht, Frühstück, Lunch und Dinner. Dann geht man auch wenn man gratis essen "muss". (Sri Lanka Stil !)

Wir gingen dann zu dritt in den Botanischen Garten. Aber genau in diesem Moment hat es angefangen zu regnen. Und ich meinen einen Monsun Regen !
Pflotschnass, haben wir das dann abgebrochen. Schade, es soll einer der schönsten in Sri Lanka sein.

Wir fuhren dann wieder nach Kandy zurück, am See entlang, bis wir zu der "Herberge" der Polizisten kommen. Terry hat da wieder was arrangiert. Die Polizisten und auch die im AHV Alter können für wenig Geld in ihre eigene
Herberge gehen. Inklusive Bedienung und Koch. Die drei übernachteten da.
Da haben wir dann endlich ein wenig diskutieren können über unsere unterschiedlichen Vereinigungen. Das war ein gutes Gespräch und ich weiss nun noch besser was die Zauberer in Sri Lanka benötigen.
Der Abend ging unspektakulär zu Ende. Ich "nahm" noch das Dinner und ging, für meine Verhältnisse, sehr früh zu Bett.